Über die Veranstaltung
Schon der nicht ganz alltägliche Name, Raritäten-Band, läßt erahnen, dass sich hinter dieser Formation aus Düren Ungewöhnliches verbirgt. Seit Gründung 2011 stellt die Band sowas wie eine Selbsthilfegruppe dar, die „verschollene“ Musiker einsammelt, die in jüngeren Jahren durchaus im (semi-)professionellen Sinne mehrmals wöchentlich die Bühnen der Region unsicher machten.
Warum Raritäten? Weil die Band sich "rar" macht, 80 Auftritte im Jahr wie früher sind zeitlich nicht mehr drin. Die Raritäten suchen sich heute genau die Termine und Formate aus, die ihnen Freude machen, spielen ohne kommerzielle Hintergedanken, dafür aber mit ganz viel Liebe und Herz. Und es gibt Leute, die sagen: Das merkt man!
Heimat und Mittelpunkt des Bandrepertoires ist und bleibt kölsche Mundart. Ganz wichtig: das ist nicht immer Karneval! Die Band bildet die Vielfalt der kölschen Musikszene auf der Bühne ab. Mal rockig wie Kasalla oder Brings, mal innovativ wie Querbeat oder melodisch wie Miljö. Aber im Mittelpunkt steht immer die Musik der Bläck Fööss, deren Kreativität und handwerklichen Qualitätin der kölschen Musik immer noch unerreicht ist. Dafür wird man Ballermann-Songs und auch allzu plumpe Karnevalslieder bei den Raritäten vermissen.
Aber Mundart ist nicht alles! Fast immer gibt es einen Ausflug in die Popmusik. Und da sind die Dürener vor keinen großen Namen fies. Das geht bei den Beatles los, läßt ABBA oder Micheal Jackson nicht aus und endet gerne bei Deutschrock à la Nena oder Rio Reiser.
Erstmals sind die Raritäten nun zu Gast im KOMM. Im Rahmen von KOMM in den Garten wird die Band ein Kölsches Mitsingkonzert geben. Mitmachen, konkret Mitsingen liegt voll im Trend und passt besonders gut zu Kölscher Musik. So wird jedes Raritäten-Konzert zu einem besonderen Miteinander von Publikum und Band und zu einem Abend voller Stimmung und Freude. Auch an diesem Abend wird man merken, dass der traditionelle Schlußsatz zu jedem Konzertende absolut ernst gemeint ist: ES IST UNS EIN VERGNÜGEN! Das merkt man.
Eintritt frei, der Hut geht rum.
