Lila Salongespräch: Sonja Servos: „Was niemand sieht“
Über die Veranstaltung
Die blinde Dürener Autorin liest mit Lesepatin Marion Kaeseler aus ihrem Debütroman „Was niemand sieht“. In nur fünf Monaten verfasste sie ihren Roman, in dem sie die Geschichte vom Kennenlernen der Protagonisten Laura und Elias erzählt. Ursprünglich als Kurzgeschichte gedacht, verselbstständigten sich die Charaktere und so entstand ein 188-seitiges Manuskript, welches als Taschenbuch und E-Book veröffentlicht wurde. Sonja Servus sagt: „Ich sehe nicht mit den Augen, aber schreibe mit dem Herzen.“
Zum Inhalt des Buches:
Im Zentrum der Geschichte steht Laura, eine junge Frau, die in die Fänge eines Täters gerät und rechtzeitig befreit wird. Doch die seelischen Folgen des Erlebten lassen sie nicht los. Bei den Ermittlungen begegnet sie dem Kommissar Elias Dorn, der schnell erkennt, dass mehr hinter ihrer Fassade steckt. Zwischen beiden entwickelt sich eine vorsichtigeVerbindung, die von Vertrauen und gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Diese wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als Eliasfür einen Undercover-Einsatz in eine kriminelle Organisation eingeschleust wird. Ohne Möglichkeit, Kontakt zu halten, taucht er in eine gefährliche Welt ein, in der die Grenzen zwischen Realität und der Rolle, die er spielt, zunehmend verschwimmen. Während Laura versucht, mit den Folgen ihrer Erlebnisse umzugehen und neuen Halt zu finden, gerät auch Elias immer stärker in innere Konflikte.
Die Geschichte stellt die Frage, wie viel ein Mensch aushalten kann, ohne daran zu zerbrechen, und ob es möglich ist, trotz aller Dunkelheit Vertrauen und Hoffnung zu bewahren.
