Über die Veranstaltung
Mit dieser Ausstellung würdigen wir das Werk von Hedwig Krings, einer Künstlerin, deren Arbeiten in besonderer Weise von der Beziehung zwischen Innenwelt und Außenwelt, Erinnerung und Gegenwart, Wahrnehmung und Imagination geprägt sind. Ihr Lebenswerk kreist um die Frage, wie Welt im Subjekt Gestalt annimmt – in Bildern, Erinnerungen, Spiegelungen, Brüchen und neu zusammengesetzten Fragmenten.
Hedwig Krings studierte an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der Universität zu Köln. Später absolvierte sie ein weiteres Studium an der Akademie für Bildende Kunst NRW in Düren. Als aktives Mitglied des Künstler:innen-Stammtisches Kunstrukt war sie in den vergangenen Jahren mehrfach mit ihren Arbeiten in Düren vertreten.
Die Verbindung von bildender Kunst, Sprache und philosophischer Reflexion prägt ihr Werk in besonderem Maße. Viele ihrer Arbeiten stehen in engem Verhältnis zu Texten, häufig zu eigenen. Bild und Sprache begegnen sich bei ihr als miteinander kommunizierende Ebenen.
In Ölbildern, Zeichnungen, Collagen, Fotocollagen und Künstlerbüchern entwickelte Hedwig Krings über viele Jahre hinweg ein Geflecht wiederkehrender Themen: Fenster, Haut, Grenze, Erinnerungsstrukturen, Licht und Schatten, Natur, Zeit und Raum. Ihre Arbeiten zeigen, wie Wahrnehmung die Welt nicht nur abbildet, sondern verwandelt.
Die Ausstellung erhält eine besondere Dimension durch die Umstände ihres Entstehens: Hedwig Krings verstarb unerwartet, während sie weitere Ausstellungsstücke vorbereitete. Einige Arbeiten blieben unvollendet. So ist diese Präsentation nicht nur ein Rückblick auf ein reiches Lebenswerk, sondern auch eine behutsame Begegnung mit einem offenen, suchenden Werkprozess.
Öffnungszeiten:
Mo. 14:00 - 18:00 Uhr
Do. 10:00 - 15:00 Uhr
Do., Fr., Sa. 19:00 - 22:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 14.06. - 12.07.26
Bitte im KOMM-Büro bzw. in der Kneipe melden. Wir schließen Euch auf!
